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4×4 eastward expedition 2010

geschrieben am 27. August 2010 um 21:28 von 4x4eastward

Auch 2010 brachen wir wieder auf zu zwei geführten Expeditionen in den unbekannten Osten. Zwischen Prut und Dnjestr, nannten wir diese Reisen, die uns durch spannende Landschaften und zu netten Menschen brachten.
Von Polen ging es hinüber in die Ukraine und dann über Moldawien bis ans Schwarze Meer und in die Stadt Odessa. Auf einer zweiten Reise, die wiederum in Polen startete, besuchten wir die ukrainische Seite der Karpaten. Doch zuerst wollten wir mit der “expedition besarabia 2010″, wie im Vorjahr, dem Flus Dnjestr folgen. Vom Rande der Ukrainischen Karaten führt dieser über 1350km unweit von Odessa ins Schwarze Meer. Doch nun lassen wir sie sprechen, die Bilder, Bilder, Bilder…

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dem wir in den nächsten 2 Wochen folgen werden. Doch wo war nochmal die Quelle dieses Flusses? Auf dem Weg dorthin hatten wir einige Hindernisse zu überwinden…

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und konnten einige gute Taten vollbringen: Hier halfen wir mit unseren Winden und Gurten den Schäfern eine Hütte zu versetzen,

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und hier galt es einen Trecker aus dem noch jungen Dnjestr zu ziehen. Wieder eine Winchaktion unter Anteilnahme der gesamten Dorfjugend
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Doch abends erreichten wir endlich die Alm vor der Quelle. Hier hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Karpaten und das bei einem fast unglaublichen Licht

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Während am nächsten Morgen die Bevölkerung aus den nahe gelegenen Dörfern in die Pilze und Beeren zog…
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suchten wir auf einer kleinen Wanderung die Quelle des Dnjestr
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Wir fanden sie, auch wenn uns in diesem Jahr kein Cowboy hinführte.
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Grosse Wäsche hielten wir dann aber an einem anderen Fluss, der tief genug für alle war
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Die nächste Überraschung hielt das Wetter für uns bereit. Beim Verlassen der Karpaten erwischte uns ein schweres Gewitter. Da hätten wir doch garnicht erst baden brauchen…
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Doch bald schon schien wieder die Sonne und blühende Landschaften umhüllten uns
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Felsenklöster und Bienenfresser

geschrieben am 28. September 2009 um 21:17 von 4x4eastward

Rezina Altes Kloster
Der Nistru oder Dnjestr blieb unser Leitweg, auch wenn wir immer wieder einige seiner Mäander abkürzten. Er brachte uns auch zu einer weiteren Besonderheit der moldawischen Kultur, den Felsenhöhlen, oder besser gesagt Felsenklöstern. Ja man denkt an Griechenland, wenn man dieses Wort hört und genauso alt sind auch manche dieser Höhlen. Der weiche Kalkstein auf der hohen Uferseite diente den Menschen schon Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung als Zufluchtsort. Später dann haben Mönche diesen Stein genutzt, sich vor islamischen Invasoren zu schützen, oder als Einsiedler zu leben. In Rezina steht eine solche Klostersiedlung am Nistru unter dem Schutz der UNESCO.
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Es war Anfang August und Zeit für die Getreideernte. Wie auch immer es zu verstehen ist, auf den Feldern fuhren Mähdrescher und LKWs transportierten das Getreide ab. Doch am Feldrand standen immer wieder PKW die mit leeren Säcken auf ihren Teil warteten. Auf den Dorfstrassen beobachteten wir mehr als ein Schwerlastfahrrad, voll gepackt mit Mehlsäcken. Überhaupt schien zu dieser Jahreszeit ganz Moldawien damit beschäftigt zu sein, die Ernte einzumachen. Am Straßenrand Stände mit köstlichen Melonen und Wassermelonen, noch fruchtigen Tomaten, frisch geernteten Auberginen, Paprika, Weintrauben und Einmachgläsern.
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Nach all den Tagen der Reise durch die Provinz entschieden wir uns der Stadt einen Besuch abzustatten. Eigentlich gibt es in ganz Moldawien nur eine Stadt und das ist die Hauptstadt Chisinau mit 700000 Einwohnern. Also fuhren wir hin, um einen Eindruck mitzunehmen. Während wir uns unseren Weg durch den recht dichten Hauptstadtverkehr suchen, wird links und rechts von uns gewunken und gehupt. So schmutzige Autos fallen halt auf und werden gegrüßt. Ach so und welchen Eindruck hat die Hauptstadt auf uns hinterlassen? Es war eine andere Welt. Eine Welt, die nichts gemein hat mit den Dörfern, den Einmachgläsern, den Pferdefuhrwerken und ausgefahrenen Wegen. Chisinau ist eine quirlige, lebendige Stadt, die auch in jedem anderen Teil Europas liegen könnte. Gleich neben dem Rathaus der Kunsthandwerk- und Kitschmarkt, Straßenstände, ein Skytower und… Nur die Buchhandlungen waren aus unersichtlichem Grund geschlossen, was unseren Plan, gute Karten zu kaufen, vereitelte.
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An diesem Tag haben wir unseren Fluss nicht wieder erreicht. Wir suchten uns einen schönen Platz in einer alten Kiesgrube und lauschten den Bienenfressern. Einer Vogelart, die wie die Mönche seit alters her ihre Brutlöcher in die Böschungen graben und die, wie die Mönche in Kolonien leben.
Bienenfresser

Aus Dnjestr wird nun Nistru

geschrieben am um 19:15 von 4x4eastward

Uferstrasse am Nistru
Es ist Montag und so bleibt uns die in allen Reiseführern beschriebene Festung von Soroca verschlossen. Auch die Zigeunerstadt, die den höchsten Hügel Sorocas bebaut hat, zieht uns nicht an, obwohl die ersten der über 50 Villen schon imposant ausschauen. Hier leben die Barone dieses Volkes mit ihren Familien und Armut scheint es hier nicht zu geben. Ein Besuch bei der Bank, um ein wenig Geld zu tauschen ist erfolgreich. Auch der Versuch, in einem Fotoladen Akkus für die Filmkamera zu bekommen, gelingt. Zwar bedauert der Besitzer, der mit einigen englischen Worten für uns verständlich antwortet, so etwas nicht zu führen, als aber die Worte nicht ausreichen, um uns klar zu machen, wohin wir gehen müssen, geht er einfach vor und bringt Albert zur richtigen Tür.
Festung SorocaZigeunerschloss
Wir verlassen diese Stadt und fahren wieder aufs Land, hin zu einem unseren ersten Besuche in der neuen Religiosität des Landes, im Kloster Jabca, geführt von orthodoxen Nonnen, direkt am Dnjestr gelegen. Die Zufahrt ist gar nicht so einfach, liegt das Kloster doch sehr versteckt und ist nur über ausgefahrene und sehr verschlungene Wege zu erreichen. Aber wir können ja fragen, schließlich haben wir schon einige Worte Moldawisch gelernt und Kloster heißt Monastyr, Kaufladen Alimentarii und was braucht man mehr.
im KlosterBegegnung im Kloster
Welche Rolle die Kirche in diesen, erst seit zwanzig Jahren wieder unabhängigen Ländern spielt, hatten wir schon in der Ukraine erahnt. Die von der Sowjetunion zerstörte Kultur der Kirche wird in gemeinsamen Anstrengungen wieder aufgebaut. In Klöstern wie Jabca überdauerte, trotz stalinistischer Verfolgung und kommunistischer Vernichtung ein Teil der moldawischen Kunst und Kultur. Ihre Wiederherstellung und ihr Wiederaufbau sind heute Teil der neuen moldawischen Identität. Diese Identität wird an jeder Ecke betont, Moldawisch, eine rumänische Sprache in lateinischer Schrift geschrieben, herrscht vor, in den Kirchen regiert der moldawische Klerus, der sich vom Moskauer Patriarchen losgesagt hat und nun dem rumänischen Patriarchen untersteht. Eine bislang unbekannte Liberalität ist eingezogen, die sich auch in der Öffnung für den Tourismus abzeichnet, ohne Kopftuch und in Hosen, dürfen selbst Frauen die moldavischen orthodoxen Kirchen betreten.
Am NistruGrenzfestung am Nistru
Auf der anderen Seite des Flusses, auf der Ostseite ist dies anders. Dort liegt auch Moldawien, aber das sieht nur die eine Seite so. Dort liegt Transnistrien, eine von niemandem anerkannte, kyrillisch schreibende, zumeist russischsprachige und von 1500 Putinsoldaten bewachte Region, die sich selbst für unabhängig erklärte. Ein Relikt stalinistischer Siedlungspolitik. Ein schmaler Streifen, den wir uns sparten.
Zu erschreckend die Panzersperren, die die Brücken bewachen und zu eindrucksvoll, das hoch über den Fluss gebaute stilliegende Förderband einer im Osten liegenden Zementfabrik, die nun ohne den westlichen Kalkstein auskommen muss.

„Uns geht das alles nichts an“, war die Antwort auf die Frage nach den Befindlichkeiten am Fluss. „Wir fahren hin und her, dort leben unsere Leute. Den Streit haben doch nur die in den Regierungen“ Und so wundert es uns auch nicht, dass wir die ganze Nacht, die wir am Fluss campen, Motorboote hören. Die Menschen, die wir trafen waren mehr als freundlich, Wenn immer wir nach dem Weg fragten, bildeten sich Diskussionstrauben und wenn es garnicht anders ging, fuhr man stolz ein Stück des Weges in einem alten Moskwitsch vorweg.
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Moldawien - wo Wein und Pfirsich wachsen

geschrieben am 5. September 2009 um 13:13 von 4x4eastward

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Es war später Nachmittag geworden bis wir die Grenze ereicht hatten und etwa 2 Stunden später auch über die Grenze waren. Zu unserer Verwunderung mussten wir eine Eintrittskarte lösen, nein nicht beim moldawischen Zöllner, sondern am Bankschalter der eigens dafür in der Grenzabfertigung eingerichtet ist, also hochoffiziell, ist eine Art Ökosteuer zu bezahlen. Ihre Höhe entsprach in etwa 4 Euro und der Zettel, den man als Gegenleistung bekommt, ist das wichtigste Dokument, das bei jeder Polizeikontrolle vorzulegen ist. Das hat uns aber keiner gesagt, ich erfuhr es erst von einem hilfsbereiten Ukrainer, als wir zum zweiten Male aus Moldawien ausreisten. Nun waren wir also wieder in einem Land indem wir zwar alles lesen konnten, aber immer noch nichts verstanden. Vor einigen Jahren bereits hat das moldawische Parlament die kyrillische Schrift abgeschafft und ist zur lateinischen zurückgekehrt, na ja offiziell zumindest. Aber die Sprache, die haben sie dabei kaum verändert. Moldawisch ist eine Sprache, die dem Rumänischen zum Verwechseln ähnelt.

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Doch das spielt heute Abend noch keine Rolle. Ersteinmal finden wir einen kleinen See und bauen unser Lager. Gut ausgeruht geht es am nächsten Morgen weiter. Bereits der erste Fuhrmann im ersten Dorf schwenkt nahtlos vom Moldawischen ins Russische über, als er unsere ratlosen Blicke sieht. Dabei hatte er nur gefragt, wo wir denn herkommen.

Wer noch nie in Moldawien war, und wir gehörten zu dieser Gruppe, dem sei gesagt, es ist das ärmste Land Europas. Ja es soll sogar Moldawier geben, die als Gastarbeiter in der Ukraine arbeiten. Der Liter Diesel ist etwas teurer als in der Ukraine, aber billiger als in Polen und ein Kilo Tomaten kostete 3 Lei, moldawische Lei, was hier die Landeswährung war. Eine Flasche guten, aber noch nicht teuren Wein bezahlten wir mit etwa 25 Lei. Eine Rentnerin, die wir in einem der Dörfer sprachen, war mit ihrer monatlichen Rente von 700 Lei, das einzige feste Einkommen der Familie, die sich ansonsten von den Produkten ihrer kleinen Landwirtschaft ernährte.

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Hatten wir am Anfang noch den Eindruck, die Strassen seien besser, als die in der Ukraine erlebten, änderte sich das bald. Offroad fahren ist besonders in den Dörfern kein Problem. Man fragt sich stattdessen, wie die Menschen bei Regenwetter zu ihren Häusern kommen sollen, so ausgefahren sind die Spurrillen der Pferdewagen, die durch das Dorf führen, sobald man von der Hauptstrasse abbiegt.

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Da wir im Nordwesten des Landes eingereist waren, führte uns unser Weg zunächst durch eine fruchtbare Landschaft aus Obstbäumen und Sonnenblumen nach Osten. Dabei erlebten wir eine der ersten Eigentümlichkeiten dieses bunten, farbenfrohen Landes. Es scheint so, als habe fast jedes Haus seinen eigenen Brunnen und diese Brunnen in die Mitte des Zaunes gebaut. So können sie von den Bewohnern, aber auch von allen Reisenden problemlos erreicht werden. Ein gastfreundliches Land.

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Soroca ist das erste Städtchen, das wir erreichen. Es liegt, wie soll es anders sein, am Dnjestr, der nun auf einer Länge von 400km die Ostgrenze der Republik Moldava bildet. In dieser doch sehr postsowjetisch anmutenden Stadt treffen wir wieder auf unseren Fluss, den Dnjestr, der hier nun in der Landessprache Nistru heißt.

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Ukrainische Gastfreundschaft

geschrieben am 2. September 2009 um 11:55 von 4x4eastward

Nun ändert sich die Landschaft wieder. Die Ebene weicht den Hügeln der Podolischen Platte, einer etwa 400 Meter hohen, vor Jahrmillionen entstandenen Kalkablagerung, die sich von den Karpaten bis zu den Steppen des Südens hinzieht. Auch unser Fluss schneidet sich durch dieses Land und bildet dabei einen eindrucksvollen Canon. Doch wir weichen erst einmal ab vom Dnjestr und steuern ein Dorf an, das Ivano Puste heisst, was soviel wie „Ohne Iwans“ bedeutet. Die waren in grauer Vorzeit alle an einer Seuche gestorben und so entstand der Name. Auf uns aber warten sie, die Ivans, der Senior, der polnisch sprachige und der Sohnemann. Doch noch besser vorbereitet war Hala, Ivans Ehefrau und im Normalleben Biologielehrerin, wie auch ihre Schwester.
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Sie bereiteten uns ein fürstliches Mal aus lauter ukrainischen Spezialitäten, während wir im Hof des kleinen Anwesens unser Camp aufschlugen.

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Es verstand sich fast von selbst, dass wir bei soviel erlebter Gastfreundschaft nicht schon am nächsten Tag weiter reisten und so stieg Ivan der Mittlere in unser Auto um uns die Umgebung seiner Ukraine zu zeigen. Die Fahrt führte uns zuerst nur einige Felder weiter, wo jeden Samstag auf einer grossen Freifläche Bazar gehalten wird. Und was hier nicht alles angeboten wurde. Da gab es frische Tomaten und Autoteile, Melonen und Herdplatten, Entenküken und Schweinespeck, Fahrräder und Grabplatten, Ziegelsteine und Brennholz. Wir füllten unsere Proviantkisten, jeder mit anderen Köstlichkeiten.

Auf dem Bazar

Auf dem Bazar

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Die Stadt Kamieniec Podolski

Die Stadt Kamieniec Podolski

Die Festung Kamieniec Podolski

Die Festung Kamieniec Podolski

Danach landeten wir auf einer wunderschönen Burgruine, dann in einer der grössten Höhlen der Ukraine und nicht zuletzt im Städtchen Kamienic Podolski, das sogar von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Hier war es auch, dass wir auf einem ehemaligen Minarett die Figur einer Madonna sahen, ein Ergebnis des Friedensvertrages zwischen Türken und Europäern, gegenseitig die religiösen Symbole zu achten. Doch ein solcher Vertrag stammt aus einer Jahrhunderte entfernten Vergangenheit. Ja und am Abend dieses ereignisreichen Tages hiess es dann,wollen wir Schaschliks grillen und natürlich die von fleissigen Händen geformten Piroggen essen.

Ivan der Mittlere, Ivan der Jüngere und die Schaschliks

Ivan der Mittlere, Ivan der Jüngere und die Schaschliks

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Kein Entkommen, der Senior rief selbst in der Dunkelheit noch die Dorfjugend an, damit sie uns mit ihrem Ghettoblaster ukrainische Schlager vorspielen konnte. Doch die Frauen setzten dem ganzen die Krone auf und kleideten einige von uns in die uralten Trachten, die ukrainische Bräute noch heute tragen, wenn sie durchs Dorf gehen, um zur Hochzeitsfeier zu laden. Dieser Abend endete spät und trotz aller Sprachprobleme redeten alle ohn Unterlass, Völkerverständigung pur. Fast schwer fiel es allen, am nächsten Morgen weiter zu reisen und nicht den lieben Gott einen guten Mann und Odessa Odessa sein zu lassen nach soviel erlebter Gastfreundschaft. Aber wir kommen wieder, das zumindest haben wir uns in die Hand versprochen.

Nun ging es weiter die paar Kilometer zurück zu unserem Fluss, doch der Blick in das Land war nun ein anderer geworden. Eine solche Gastfreundschaft muss man ersteinmal erlebt haben und auch das Ziegenschaschlik, aus einem Ziegenböckchen, das noch niemals Gras gefressen hatte und das bereits Tage vorher für die Gäste mariniert und vorbereitet worden war, muss man erstmal genossen haben. dann verändert sich der Blick in das Land. Nun versteht man das Plumpsklo, die nicht vorhandene Müllentsorgung, die vielen vorher vernachlässigt aussehenden Häuser, die alten Autos, die schlechten Strassen. Wer kann sich schon bei einem Einkommen von 1500 Hrywna einen neuen Wagen leisten, wenn ein Liter Benzin mehr als 5 Hrywna kostet. Umso erstaunlicher die Leistung eines solchen Dorfes, das in gemeinsamer Arbeit sich selbst eine grosse Kirche gebaut hat. Jeder trug sein Schärflein bei, die einen durch harte Arbeit, andere durch Material, wieder andere durch Bekochen der Bauarbeiter. Heute steht sie und ist allen ein Zeichen der Gemeinsamkeit, aber auch des gemeinsamen Stolzes, das haben wir geschafft. Und natürlich auch ein wenig zu Ehren Gottes.

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Der Dnjestr den wir nun wieder erreichen hat hier eine Breite von etwa 200 Metern, zu beiden Ufern von hoch aufragenden Kreidefelsen begrenzt. Direkt am Ufer treffen wir auf zahlreiche Camper, Ukrainische Familien, die hier ihre Ferien mit Zelt und Angel verbringen. Wildcampen ist nicht nur unsere Art des Übernachtens, sondern in einem Land fast ohne Campingplätze allgemein üblich, zumindest auf nicht privatem Grund.

Weiter ging es zumeist auf der Strasse, weil wir uns für heute noch den Grenzübertritt nach Moldavien, also in die Republik Moldau, vorgenommen hatten. Doch zuvor ist noch von einer kleinen Gruppe schreiender Babuschkas zu berichten, die mitten im Wald versuchten, uns davon abzuhalten durch den verschlammten Weg zu fahren. Erfolglos, wie die Bilder beweisen.

Hier nicht lang, das geht nicht

Hier nicht lang, das geht nicht

Geht nicht?

Geht nicht?

Geht doch!

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Kulturen am Fluss

geschrieben am 31. August 2009 um 00:15 von 4x4eastward

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Während der Dnjestr von seiner Quelle in einem weiten Bogen nach Norden und Nordosten fließt, bevor er sich dann endlich für seine Hauptrichtung Südost entscheidet, kürzen wir in den nächsten Tagen diesen Bogen ein wenig ab. Das bringt uns durch die ukrainische Öllandschaft, was nicht nur an den zahlreichen Förderpumpen, sondern auch am Geruch über der Landschaft unschwer zu erkennen ist. Trotzdem sind wir erstaunt, wie anders doch die Ukraine sein kann, als wir aus den bergigen Gefilden hinaus in die Ebene mit ihren Städtchen kommen. Das Land wird flacher, fast schon flach wie ein Brett und die Städtchen werden reicher, was nicht nur an den ersten Supermärkten zu bemerken ist. In Truskawiec, das vor dem II. Weltkrieg zu den grössten Kurorten Polens gehörte, stehen zahlreiche vielgeschossige Hotelneubauten, die zur Nutzung der Thermen und Solbäder einladen. Doch wir fahren weiter und treffen wieder auf unseren Dnjestr, der hier, östlich der Mündung des Stryj, schon zu einem richtigen Fluss geworden ist, den man nur noch per Brücke oder Fähre queren kann. Wir schlagen unser Camp direkt am Strand auf, nicht ohne noch eine gute Tat zu verbringen und ein Motorradgespann mit Anhänger aus dem steinig, sandigen Untergrund zu ziehen. Die Flusskiesel werden von den einheimischen hier abtransportiert, um sie als Fundamentsteine mit Beton vermischt, zu verbauen. Offen bleibt die Frage, ob der Anglerpfad am Fluss irgendwohin führt, doch schon am nächsten Morgen erhalten wir die Antwort. Nein, dort hinten fehlt die Brücke und es wird sehr sumpfig. Mit Pferdewagen geht das, aber eure Maschinen sind zu breit. Ihr müsst den Hang hochfahren und im nächsten Dorf am zweiten Haus fragen, die zeigen euch, wie es weitergeht, diskutieren die beiden Angler unter sich. Am zweiten Haus ist keine Menschenseele zu sehen, doch machten unsere Motoren wohl soviel Lärm, dass schon bald ein Mann, nur in Unterhosen bekleidet, zu uns eilt und fragt wie er helfen kann. Für uns folgt eine der anspruchsvolleren Strecken dieser Reise, zuerst über blühende Wiesen und ausgetrocknete Feldwege und schließlich noch durch einen Wald. Anfangs sumpfig matschig und von Holzrückern ausgefahren, wird der Weg immer enger, die Hainbuchen stehen fast zu dicht, um ohne rangieren um die Kurve zu kommen und dann eine Kreuzung mit unzähligen Möglichkeiten und alten Spuren. Wie fast immer, gab es auch hier eine „Tourismusinformation“, die wir fragen konnten. Doch weil der einsame Waldarbeiter mit seinem Pferdegespann nicht gut redete, lief er einfach 500 Meter vor uns her, um uns den richtigen Weg zu zeigen. Der verwandelte sich auch bald in ein Gestrüpp, in dem die Äste so dicht beieinander hingen, dass man nicht mehr sah, wo es weiter geht. Ich glaube vor Schreck hat auf diesen Wegen keiner mehr fotografiert und alle waren froh, als gefühlte Stunden später wieder ein Dorf vor uns auftauchte.

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Entspannung fanden wir nur wenig später in Halitsch, einer kleinen, geruhsamen Kreisstadt am Dnjestr und im unweit der Stadt gelegenen im Aufbau befindlichen Freilichtmuseum. Übrigens sagt Wikipedia:Halytsch (ukrainisch Галич; polnisch Halicz; deutsch Halitsch, jiddisch העליטש/ Heylitsch) ist eine Kleinstadt in der Westukraine.

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Die Vielzahl der Namen für eine Stadt zeigt auch die Vielzahl der Kulturen, die hier einstmals lebten oder noch leben. Und so ließen wir es uns natürlich nicht entgehen, den alten karaimischen Friedhof vor den Toren der Stadt zu besuchen. Auf diesem außerhalb der Krim einzigartigen Friedhof stammt das älteste Grabmal aus dem 17. Jahrhundert. Die Karäer sind eine turkstämmige und dem Judentum verwandte Volksgruppe, die im 14. Jahrhundert von der Krim nach Galizien eingewandert war. Auch ein Besuch der bereits von weitem sichtbaren, aus weißem Kalkstein gebauten Skt. Pantaleon Kirche, deren Anfänge aus dem 12. Jahrhundert stammen dufte nicht fehlen, zumal die kleinen, in den weichen Stein geritzten „Graffitis“ vergangener Jahrhundert, schon einen Blick wert sind. Ach fast hätte ich es vergessen, da war ja noch dieser andere Friedhof, den wir fanden, weil er direkt an unserem Weg lag, als wir in ein Dorf einfuhren, das übersetzt “Deutsche” hiess. Grabmäler, wie auch Häuser erzählten die Geschichte eines deutschen Kolonistendorfes am Dnjestr. Blieb noch für den Abend die tägliche Suche nach einem geeigneten Lagerplatz, die sich aber, wie immer als leicht herausstellte.
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Ab duch die Mitte

geschrieben am 30. August 2009 um 20:05 von 4x4eastward

Wo liegt sie eigentlich die Mitte Europas? Für den einen ist es Brüssel, dem anderen scheint sie in Straßburg zu liegen, wieder andere sehen sie in Moskau, in Warschau oder Berlin. Gestoßen wurden wir auf diese Frage in der Stadt Czervitski oder hiess sie Czernowicz? Einer Stadt an der ukrainisch-rumänischen Grenze, die sich selbst als das Mitte Europas darstellt. Eines alten Europas aus Zeiten als die Vorhänge noch nicht aus Eisen geschmiedet waren. Aber das war bereits auf unserem Rückweg von einer Reise durch die Mitte.

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Kehren wir also an den Anfang zurück, den Anfang einer Expedition in ein unbekanntes Europa und an den Anfang des Dnjestr. Ein Fluss, dessen Geschichte so alt ist wie die des Rheins, nur das man sie uns Westeuropäern ganz einfach nie erzählt hat. Heute Grenzfluss zwischen der Republik Moldava und der Ukraine, war er in seiner Geschichte Siedlungsraum der alten Griechen und Römer, Grenze zwischen dem Osmanischem Reich und der polnisch-litauischen Krone, oder einfach eine der vielen natürlichen Barrieren, die von Tataren und mongolischen Horden überrannt worden sind.

Wir trafen uns also im äußersten Südosten Polens, unweit der ukrainischen Grenze und schon tauchte das erste Problem auf. Wer mit seinem Auto in die Ukraine reisen will, der braucht eine „Grüne Versicherungskarte“ und die muss auch noch gültig sein. Mit etwas gutem Willen aller Seiten ließ sich auch dieses Problem beheben wir durften alle drei einreisen. Es war später Nachmittag geworden und so hiess es für uns, nach etwa 30 Kilometern Landstrasse erst einmal einen Biwakplatz für die Nacht zu suchen. Kaum hatten wir angehalten, als auch schon ein ukrainischer Grenzschützer in seinem Privatauto anhielt und uns den Tipp gab, noch zwei Kilometer weiter zu fahren, da fände sich eine nette, ebene Wiese. Nun die erste Nacht sollte also neben der Strasse sein, aber das heißt am nördlichen Rand der Karpaten nicht allzu viel. Überhaupt scheint das Wort Strasse hier ein äußerst dehnbarer Begriff zu sein und ist wohl eher von Kartografen, als von Straßenbauern geschaffen. Trotzdem kamen wir uns, angesichts der ukrainischen Fahrzeuge denen wir in den nächsten Tagen begegneten, mit unseren Geländewagen oftmals vor, wie eine Herde von Dinosauriern beim Seifenkistenrennen.

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Tag Zwei unserer Expedition entlang des Dnjestrs sollte uns zu seiner Quelle führen. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn wo ist sie eigentlich. In der Nähe der kleinen Stadt Turku, etwa auf gleicher Höhe mit Sanok, mitten im Wald der nördlichen Vorkarpaten, aber das wissen wir erst seitdem. Denn aus diesem Wald kommen mindestens 5 Bäche und welcher nun der Dnjestr sein soll, darüber informiert eine kleine, kaum noch erkennbare und schon gar nicht leserliche Blechtafel mit kyrillischen Buchstaben. Doch zuvor mussten wir einige Wege fahren, die schon an die Karpaten erinnern, ausgefahrene Spurrillen von ungeahnter Tiefe, steinige Furten und staubige Dorfstrassen brachten uns schließlich zu einigen Pferde- und Kuhhirten, die wir nach der Quelle fragten. Gefragt, getan, einer stieg kurzerhand bei uns ein und führte uns sicher die letzten drei Kilometer zu dem kleinen, grünen Quellenhäuschen. Auch dass wir unser Lager auf ihrer Almwiese aufschlagen wollten, stieß nicht auf Verwunderung, schließlich war der Blick zurück auf die polnischen Bieszczady mehr als berauschend. Da wussten wir noch nicht, dass die ukrainischen Cowboys und -girls, auch in uns eine willkommene Abwechslung sahen. Sie müssen von diesen drei verrückten Autos dort oben auf der Alm erzählt haben, als sie abends wieder in ihr Dorf kamen, denn noch vor Sonnenuntergang kam eine Gruppe junger Cowboys im vollen Galopp auf unsere kleine Zeltburg zugeritten, sprang ab, band die Pferde fest und kam auf uns zu. Selbst unser Wachhund hatte sich sicherheitshalber zurückgezogen, bei soviel John Wayne Flair. Doch statt eines Colts wurden Hände gereicht und ein allseitiges Hallo setzte ein. Albert griff in die schier unerschöpfliche Kühlbox seines Defenders und so bewirteten wir unsere Gäste mit Radebrechen und ein paar Dosen Bier. Sie erzählten wie ein Buch in einer bunten Mischung aus ukrainisch und russischen Sprachfetzen, durchsetzt mit einigen Brocken Polnisch und sogar Englisch oder Deutsch, wir versuchten es mit Englisch, Deutsch und unseren sehr unterschiedlichen Talenten in slawischen Sprachen.
Doch schon bald hatten wir unsere Welt wieder für uns alleine, den Blick auf die Berge, das Lagerfeuer zu unseren Füssen und hinter uns den Wald in dem vielleicht noch Wölfe und Bären leben könnten, wenn…

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Überall in der Westukraine finden sich die Zeichen der Staatsforst, grün-weiße Pfosten und Namenschilder der Reviere. Und ebenso finden sich überall Tafeln auf denen Hirsche, Rehe und andere Tiere abgebildet sind. Nur fast noch häufiger sieht man auch die Verbotstafeln, die da heißen, nicht Schiessen, nicht Angeln, kein Holzeinschlagen. Hier am Rande der Karpaten befinden wir uns in einer der ärmsten Ecken dieses riesigen Landes und auf unsere Frage, wovon die Menschen hier leben, gibt es immer wieder die eine Antwort, von dem Familienmitglied, das im Ausland Geld verdient. Noch banaler ist die Antwort auf die Frage, warum wir keine Wildtiere sehen. Sie lautet ganz einfach, die sind schon gegessen. Das wird auch von den Biologen bestätigt, die die immer kleiner werdenden wildlebenden Wisentherden

Nun erst recht

geschrieben am um 18:44 von 4x4eastward

Es hat nicht sollen sein, die Erstellung eines Liveblogs blieb mir verschlossen und, ich gestehe es ehrlich ein, ich habe die 5 internet-freien Wochen richtig genossen.

Nur zur Erinnerung, das Thema unserer Reise war der Fluss Dnjestr, der 1370km lang ist und von den Karpaten ins Schwarze Meer fliesst. Diesem Fluss haben wir versucht zu folgen. Wir das waren 3 Autos mit insgesamt 6 Menschen und einem kleinen Hund.

Wovon es noch zu erzählen gibt: Von netten Menschen, geschlachteten Ziegen, geschenkten Tomaten, alten Kirchen, Felsenklöstern, Kalaschnikowträgern, Wein in Plastikflaschen, Wassermelonen,Bienenfressern, Säbelschnäblern und Blauracken, ach was, das geht einfach nicht alles auf einmal und ich werde mich anstrengen und Stück für Stück hier einen Bericht von unserer Reise einstellen.

Und dann war da ja auch noch die Rückfahrt, wieder von der Ukraine nach Moldavien und wieder in die Ukraine und dann nach Polen, nur um 3 Tage später wieder aufzubrechen in die Ukraine, durch die Karpaten in die Slowakei und wieder nach Polen, aber das ist schon wieder eine ganz andere Reise mit ganz anderen Leuten.

Hier also ersteimal ein paar Bilder von unserer Expedition von den Karpaten bis ans Schwarze Meer:

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Angekommen

geschrieben am 19. Juli 2009 um 23:05 von 4x4eastward

sind wir nun am Treffpunkt im aeussersten Suedosten Polens auf dem Campingplatz in Tyrawa Solna direkt am Fluss San. Waehrend ganz Europa derzeit unterzugehen scheint, leuchten uns die Sterne und dass liegt nicht nur an dem guten Selbstgebrannten, den uns ein hier heimischer Bildhauer kredenzte.

Es ist frisch geworden gegen Abend, aber der Regen hat sich fuers erste verzogen. Das ging wohl nicht nur dem Regen so, sondern auch dem vierten Teilnehmer, der heute vormittag kuryfristig abgesagt hat. So werden wir uns denn mit nur drei Autos auf den Weg machen. Morgen, Montag, gilt es die Quelle des Dniestr zu finden, eines Flusses mit einer Langen Geschichte und einer Laenge, die etwa dem Rhein entspricht. Die soll laut Karte irgendwo in den Bergen der Vorkarpaten auf etwa 600m Hoehe liegen.

Mehr gibt es, wenn wir das naecshte Mal online sein koennen.

expedition besarabia - von der Ostsee bis ans Schwarze Meer

geschrieben am 12. Juli 2009 um 10:51 von 4x4eastward

img_1043In 6 Tagen ist es soweit. Wir brechen auf zu einer Reise ins unbekannte Europa. Von der Odermündung aus machen wir uns auf den Weg zur Mündung des Dnjestr oder Nistru, jenes Flusses, der einst die Grenze zwischen dem osmanischem Reich und den westlichen Reichen Europas war. Wir fahren einmal quer durch Polen, hinein in die Ukraine, durchqueren die Republik Moldau und wollen unser Ziel, die Stadt Odessa, die etwa 70km östlich der Dnjestr-Mündung liegt, Anfang August erreichen. Wir das ist eine Gruppe von 4 Geländewagen, die sich am kommenden Sonntag bei Sanok im äussersten Südosten Polens, treffen und dann geht es los. Soweit es uns die Internet-verbindungen unterwegs erlauben, werden wir hier auf diesem Blog von unserer Expedition berichten.